Glücksvitamine für dein Wohlbefinden

Glücksvitamine und was dein Körper wirklich braucht

Wie ich eine Bluthochdruckkrise überlebt habe – und was mir dabei wirklich geholfen hat

Dieser Artikel ist kein Ratgeber im klassischen Sinne. Er ist eine Geschichte. Meine Geschichte. Über einen Körper, der Alarm geschlagen hat – und über das, was passiert, wenn man anfängt, wirklich hinzuhören.


Als der Blutdruck bis auf 222/111 stieg

Es gibt Momente im Leben, in denen der Körper aufhört, leise zu sein. In denen er nicht mehr flüstert, sondern schreit.

Für mich war das der Moment, in dem mein Blutdruck Werte von 222/111 erreichte. Wer weiß, was das bedeutet, weiß: Das ist kein „ein bisschen erhöht“. Das ist medizinischer Notfall-Territorium. Das ist der Bereich, in dem Schlaganfälle passieren.

Ich war erschöpft. Nicht die Erschöpfung nach einem langen Tag – sondern jene bleierne, tiefe Müdigkeit, die sich einschleicht, wenn man zu lange zu viel getragen hat. Zu viel gegeben hat. Und vor allem: zu lange eine Grenze nicht gezogen hat, die längst hätte gezogen werden müssen.

Denn was ich damals noch nicht vollständig verstand: Diese Krise hatte nicht einen Auslöser. Sie hatte mehrere – und sie hatten sich über lange Zeit aufgeschichtet wie Sedimentgestein. Schicht für Schicht. Bis der Druck zu groß wurde.


Was zusammenkam – eine Krise mit vielen Wurzeln

Im Nachhinein kann ich es klar benennen. Damals sah ich nur den Sturm, nicht seine Quellen.

Da war zunächst das Körperliche: Ich befand mich mitten in den Wechseljahren – einer Phase, die den Körper hormonell, nervlich und biochemisch auf den Kopf stellt. Dazu kam eine weitestgehend vegetarische Ernährung, die ich liebte und weiterhin liebe – aber die, wenn man nicht sehr bewusst ergänzt, bestimmte Nährstoffe chronisch unterversorgt lässt. Allen voran: B-Vitamine.

Und dann war da das Emotionale. Es gab eine Situation in meinem Leben, in der ich eine Grenze nicht gezogen hatte – obwohl ich sie hätte ziehen müssen. Nicht aus Schwäche, sondern aus jener Art von falsch verstandener Rücksicht, die viele von uns kennen: Man will nicht verletzen. Man will nicht als schwierig gelten. Man hofft, dass es sich von selbst klärt.

Es klärte sich nicht. Und mein Körper zahlte den Preis.

Stress – anhaltend, tief, ohne echte Erholungsphasen – verbraucht B-Vitamine in erheblichem Maß. Die Wechseljahre tun dasselbe. Eine Ernährung ohne Fleisch und Fisch liefert weniger davon nach. Es war eine perfekte Unterversorgungsspirale – und niemand hat sie rechtzeitig erkannt.


Die Schulmedizin und ihre Grenzen – ein ehrlicher Bericht

Ich möchte an dieser Stelle fair sein: Die Ärztinnen und Ärzte, die mich behandelt haben, waren keine schlechten Menschen. Sie haben in einem System gearbeitet, das strukturell wenig Raum lässt für das, was eigentlich notwendig wäre: Zeit, Tiefe, ganzheitlicher Blick.

Was ich stattdessen bekam, war ein Stempel: „genetischer Bluthochdruck“. Und Medikamente. Erst eines. Dann zwei. Dann drei. Dazu ein Schlafmittel, weil der Körper unter all dem auch keinen Schlaf mehr fand.

Der Blutdruck beruhigte sich trotzdem nicht wirklich. Er blieb ein unberechenbarer Gast – manchmal ruhiger, manchmal wieder aufbäumend. Die Wurzeln wurden nicht untersucht. Eine umfassende Mikronährstoffanalyse? Nicht vorgeschlagen. Die Idee, dass hinter einem erhöhten Blutdruck auch eine massive Unterversorgung stecken könnte? Kein Thema.

Ich sage das nicht, um das Gesundheitssystem pauschal zu verurteilen. Ich sage es, weil ich glaube, dass viele Menschen ähnliche Erfahrungen machen – und sich fragen, ob das wirklich alles sein kann.

Spoiler: Es ist nicht alles.


Die Heilpraktikerin, die genauer hinschaute

Der Wendepunkt kam, als ich eine Heilpraktikerin aufsuchte, die sich Zeit nahm. Echte Zeit. Die nicht nur auf die Werte schaute, sondern fragte, wo ich im Referenzbereich stand.

Und da lag der entscheidende Unterschied.

Meine B-Vitaminwerte waren – offiziell – noch im Referenzbereich. Kein Arzt hätte sie beanstandet. Aber sie lagen am absoluten unteren Limit. Ebenso meine Eisenwerte. Für einen Körper, der bereits unter enormem Stress stand, durch Wechseljahre navigierte und sich vegetarisch ernährte – war „unteres Limit“ faktisch: zu wenig.

Ihre Empfehlung war so simpel, dass ich innerlich fast gelacht hätte – wenn ich nicht so erschöpft gewesen wäre: Flüssige B-Vitamine. Täglich. In einer bioaktiven Form, die der Körper direkt verwerten kann, ohne Umwege.

Ich habe es gemacht. Ohne große Erwartungen, ehrlich gesagt.


Was dann passierte – steil bergauf

Es ist schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn ein Körper beginnt, sich von innen heraus zu stabilisieren. Es ist kein dramatischer Moment. Es ist eher ein langsames Auftauen. Ein Wiederkehren von etwas, das du so lange vermisst hattest, dass du vergessen hattest, wie es sich anfühlt.

Meine Nerven begannen sich zu beruhigen – ich beschreibe es oft so: als wären sie plötzlich wieder isoliert. Als kämen die Reize der Welt nicht mehr ungefiltert und mit voller Wucht an, sondern würden verarbeitet, gedämpft, geordnet.

Ich wurde belastbarer. Nicht auf die verbissene Art, bei der man sich zusammenreißt – sondern auf die echte Art, bei der Dinge einfach weniger wiegen.

Ich konnte wieder schlafen – ohne Tablette. Das Schlafmittel gehört der Vergangenheit an. (Stattdessen begleitet mich jetzt Yamswurzel durch die Wechseljahre – aber das ist eine andere Geschichte, der ich bald einen eigenen Artikel widmen werde.)

Und Schritt für Schritt wurde eines der drei Blutdruckmedikamente abgesetzt. Nicht weil ich es eigenmächtig entschieden habe – sondern weil die Werte es zuließen.

Ich führe heute wieder ein normales, aktives Leben. Ich habe wieder Freude an menschlichen Begegnungen. Ich sitze wieder fest im Sattel – und lasse mich von niemandem mehr komisch behandeln. Nicht weil ich kämpferischer geworden wäre. Sondern weil ich wieder ich bin.


Was ich heute anders mache – und warum Eigenverantwortung kein Modewort ist

Diese Erfahrung hat mich verändert. Nicht nur körperlich – sondern in meinem grundlegenden Verständnis davon, was es bedeutet, für sich selbst einzustehen.

Eigenverantwortung für den eigenen Körper zu übernehmen bedeutet nicht, Ärzte abzulehnen oder Medikamente zu verweigern. Es bedeutet, Fragen zu stellen. Es bedeutet, nicht beim erstbesten Stempel stehen zu bleiben. Es bedeutet, einen Heilpraktiker aufzusuchen, wenn das Gefühl sagt, dass noch etwas übersehen wird. Es bedeutet, den eigenen Blutwert nicht nur als „im Referenzbereich“ oder „außerhalb“ zu verstehen – sondern zu fragen: Wo genau bin ich? Und ist das wirklich gut genug für mich?

Und es bedeutet manchmal auch, die Verbindung herzustellen zwischen dem, was in uns vorgeht – emotional, in Beziehungen, in der Art, wie wir uns selbst behandeln – und dem, was unser Körper daraus macht.

Mein Körper hat mir eine Grenze gezeigt, weil ich selbst keine gezogen hatte. Das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis, die ich aus dieser Zeit mitgenommen habe.


Was mich täglich begleitet – meine persönliche Empfehlung

Ich werde oft gefragt, was ich konkret nehme. Deshalb hier meine ehrliche Antwort – keine Werbung, keine Provision, sondern eine Empfehlung aus Überzeugung:

Ich vertraue seit meiner Krise auf Produkte von Sunday Natural – einem deutschen Hersteller, der mir aus mehreren Gründen wichtig ist. Erstens: Glasverpackungen. Ich finde es schlicht befremdlich, wenn hochwertige Nahrungsergänzungsmittel in Plastikflaschen verkauft werden. Was nützt der beste Wirkstoff, wenn er in Kontakt mit Weichmachern steht? Zweitens: die Verwendung bioaktiver Wirkstoffformen, die der Körper direkt verwerten kann. Drittens: Transparenz über Inhaltsstoffe und Herkunft.

Mein tägliches Fundament:

  • Flüssiger B-Vitamin-Komplex – das war der Gamechanger. Flüssig, weil die Aufnahme deutlich besser ist als bei Kapseln oder Tabletten.
  • Eisen in Kombination mit Vitamin C – Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme erheblich; beides zusammen macht einen spürbaren Unterschied
  • Bio-Ashwagandha – für die Nerven, den Cortisolspiegel, die innere Ruhe. Unbedingt in Bio-Qualität, da konventionelles Ashwagandha häufig pestizidbelastet ist.

Einen Link zu Sunday Natural findest du hier →. Kein Affiliate, kein Schnickschnack – einfach eine aufrichtige Empfehlung von jemandem, der weiß, was diese Produkte bewirken können.


Ein letzter Gedanke

Wenn du diesen Artikel liest und dich in Teilen wiedererkennst – in der Erschöpfung, in dem Gefühl, nicht wirklich gesehen zu werden, in der Ahnung, dass da noch etwas ist, das übersehen wird – dann nimm das ernst.

Dein Körper lügt nicht. Er spricht nur manchmal in einer Sprache, die wir erst lernen müssen zu verstehen.

Und manchmal beginnt das Verstehen mit einem ganz kleinen Schritt: dem, wirklich hinzuhören.


Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Heilpraktikerin deines Vertrauens. Was ich hier teile, sind persönliche Erfahrungen – keine medizinischen Empfehlungen.

Wenn dich das Thema natürlicher Gesundheit interessiert, lies gerne auch noch meinen Artikel darüber, wie ich eine Bluthochdruckkrise überlebt habe.